Blutdruck-Telemonitoring und Therapiesteuerung

Aktualisiert: 27. Juni 2019

Die verschiedenen Blutdruck-Messverfahren ergänzen sich in sinnvoller Weise. Sie haben einen unterschiedlichen Stellenwert und jeweils bestimmte Vor- und Nachteile. Während für die sichere Diagnosestellung einer manifesten Hypertonie die ambulante Blutdruck-Langzeitmessung überragende Bedeutung hat, erscheint die Blutdruck-Telemetrie für die Therapiesteuerung im Alltag sehr gut geeignet. Das telemetrische Monitoring (telemetrische Datenübertragung) der selbstgemessenen Blutdruck- werte und die damit verbundene Therapiesteuerung mittels moderner Kommunikationsmittel (Telefon, SMS, E-Mail usw.) ist ein vielversprechendes Verfahren, um die dauerhafte Blutdruckeinstellung und Therapieadhärenz zu verbessern. Bisherige Studien zeigen, dass damit die Versorgungssituation vieler Hypertoniker verbessert wer- den kann. Auch eine Selbsttitration der antihypertensiven Medikation durch die Patienten kann mit diesem Verfahren erfolgreich realisiert werden. Die sehr gute Datenqualität und Dokumentation der gemessenen Parameter (Blutdruck, Puls, eventuell Gewicht u. a.) erleichtern die Therapiesteuerung und erhöhen die Sicherheit von Patienten und betreuendem Arzt. Hiervon können insbesondere Risikopatienten, z. B. mit schwer einstellbarer Hypertonie, hypertensiven Krisen, chronischer Herzinsuffizienz, Schwangerschaftshypertonie und weiteren Indikationen profitieren.

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