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BaTeleS

Bayerisches Telemedizin Projekt Schwangerschaft


Telemedizinische Betreuung von Schwangeren mit hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen (HES) oder Risikofaktoren für eine HES.

Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. med. Martin Middeke, Hypertoniezentrum München
Dr. med. Karl-Philipp Gloning, Pränatal-Medizin München

Start 2016

 

 

 

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EUSTAR

Im Auftrag der ESH (European Society of Hypertension)
ist Prof. Middeke der Coordinating Investigator  des Telemedizin-Registers der ESH.

Dieses Register steht allen Hypertoniezentren offen. Es werden verschiedene telemedizinische Anwendungen aus den Gebieten der Hypertensiologie, Kardiologie und Nephrologie dokumentiert und ausgewertet.

http://www.eshonline.org/

 

eustar

esh

 
 

 

 

Horizon 2020

Small vessel diseases in a mechanistic perspective:
Targets for Intervention Affected pathways and mechanistic exploitation for prevention of stroke and dementia

Prof. M. Dichgans, Institut für Schlaganfall- und Dmenzforschung, Klinikum Großhadern der LMU München

Teilprojekt
Zerebrale Mikrozirkulation / small vessel diesease und Blutdruckvariabilität unter antihypertensiver Therapie

Prof. M. Middeke 

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  Horizon2020 
 

Systolische Hypertonie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Die isolierte systolische Blutdruckerhöhung bei jungen Menschen ist im Gegensatz zur ISH im Alter meistens bedingt durch eine starke Amplifikation (Erhöhung) der Druckwelle von der Brustaorta zum Messpunkt in der Brachialarterie.
Betroffen sind insbesondere große, schlanke sportliche Jugendliche und junge Erwachsene. Die Amplifikation ist Ausdruck einer besonderen Gefäßelastizität und/oder eines erhöhten Schlagvolumens bei niedrigem aortalen Blutdruck. Die Prognose ist dementsprechend gut und eine Blutdruck senkende Therapie ist nicht erforderlich.
Die konventionelle RR-Messung über der Armarterie überschätzt den aortalen/zentralen Blutdruck bei jungen Menschen mit elastischen Gefäßen und unterschätzt diesen bei älteren Patienten mit Gefäßsteifigkeit und Arteriosklerose. Eine Differenzierung ist nicht-invasiv mittels Pulswellenanalyse möglich. Hierbei wird der aortale Blutdruck über eine Transferfunktion errechnet und eine (vorhandene) Amplifikation (bei Jungen) oder Augmentation (bei Alten) direkt abgeleitet.

Im Hypertoniezentrum München erfolgt eine genaue Charakterisierung der Hypertonieform um eine unnötige medikamentöse Therapie bei Jungen mit ISH zu vermeiden.

Die Daten der Teilnehmer werden in einem Register gesammelt und ausgewertet.

 

   
 
   
 

Pulswellenanalyse

Die Pulswellenanalyse erlaubt eine sehr gute Beurteilung der Gefäßfunktion. Die Elastizität der Arterien beziehungsweise deren Steifigkeit steht in sehr engem Zusammenhang mit unserer Lebenserwartung. Dafür steht der Leitsatz „Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße“.

Mit zunehmendem Alter und der Häufung von Risikofaktoren wie Hypertonie, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Nikotinkonsum versteifen die Gefäße und deren Elastizität nimmt ab. Die Zunahme der Gefäßsteifigkeit beeinflusst ganz wesentlich die Herz- Kreislauffunktion und hat daher wichtige prognostische Bedeutung und therapeutische Konsequenzen.

Die Gefäßfunktion kann heute sehr einfach (nicht invasiv) gemessen werden, und die Pulswellengeschwindigkeit in Meter pro Sekunde (m/sec) ist ein wichtiges Maß für die Gefäßelastizität: je niedriger die Pulswellengeschwindigkeit, umso elastischer (jünger) die Gefäße. Ab 10-12 m/sec ist die Gefäßsteifigkeit erhöht.


   
       
 
   
       
 

Direktes online-Blutdruck-Biofeedback

Biofeedback heißt »Rückmeldung biologischer (oder physiologischer) Reaktionen« an den Patienten. Dies geschieht meistens mit Hilfe von Apparaturen; so können etwa die Atemtiefe und die Atemfrequenz über ein optisches oder akustisches Signal (Lichtanzeige oder Ton) dem Patienten mitgeteilt werden. Dies versetzt ihn in die Lage, die Körperfunktionen in Richtung auf eine Entspannung hinzusteuern. So gelingt es auch, Körperreaktionen zu beeinflussen, die normalerweise nicht unserer willentlichen Kontrolle unterliegen wie zum Beispiel der Blutdruck.

Die direkte Rückmeldung des Blutdrucks ist erst in jüngster Zeit mit einem neuartigen Verfahren möglich geworden. Der Blutdruck wird mit einer Fingermanschette während einer Sitzung kontinuierlich gemessen und in graphisch animierter Form als »Blutdrucksäule« auf einem Monitor dargestellt. Die Blutdrucksäule ändert sich farblich und in ihrer Höhe. So können alle aktuellen Blutdruckschwankungen sofort zurückgemeldet werden. Die Patienten machen durch diese kontinuierliche Rückmeldung (feedback) erstmalig die Erfahrung, dass sie die Möglichkeit der Einflussnahme auf ihren Blutdruck haben. Es werden individuelle Einflüsse auf den Blutdruck untersucht und aufgespürt.

Der Hypertoniker erlernt die Möglichkeit, seinen Blutdruck selbst zu senken und zu kontrollieren. Nach 3 jeweils halbstündigen Sitzungen kann eine nachhaltige Blutdrucksenkung erzielt werden.
Das Verfahren ist besonders gut geeignet für Patienten mit einer Stress induzierten Hypertonie.

   
 
   
 

Zirkadiane Blutdruckregulation, Chronopathologie, Chronopharmakologie und Chronotherapie bei Hypertonie.

   
       
 
   
 

Epidemiologie der Hypertonie und Schlaganfallinzidenz in Deutschland

   
       
 
   
 

Prävention

   
       
 
   
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